1. Es steht schon in der Bibel, daß das Volk Gottes ein Wandervolk ist. Moses wanderte mit ihnen aus Ägypten aus und Jesus betätigte sich als Wanderprediger.
2. Die internationale Kommunikation und mulitkulterelle Völkerverständigung ist ein Grund dafür, daß die Europäische Union dieses Projekt mit Preisen auszeichnet und Zuschüsse beantragt werden können.
3. Wer als Jakobspilger unterwegs ist, lernt sich selbst kennnen, ohne dem Einfluß von Medien und Werbung, Verwandten und Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn tagtäglich ausgesetzt zu sein. Diese absolute Freiheit macht erst deutlich, was wirklich im Leben des Einzelnen wichtig ist. Abgesehen von den Füßen, Essen und Wäschewaschen hat nur noch das Ankommen Bestand.
4. Wer bis dahin noch keinen gesunden Bezug zur Natur hatte, bekommt ihn spätestens jetzt, denn der Weg geht nicht nur durch traumhafte Landschaften, vorbei an historischen Gebäuden und über märchenhafte Brücken, sondern auch die Ausbeutung der Natur wird deutlich. Spätestens die Industriegebiete der Großstädte, welche auch passiert werden müssen, wecken jeden intelligenten Geist und die Umweltverschmutzung wird überdeutlich.
5. Wandern ist die günstigste Fortbewegungsart, abgesehen von den Kosten für gute Schuhe fallen keine weiteren Aufwendungen an. Auch die Unterkünfte und das Essen ist günstig. Daher ist es die einfachste und billigste Art, ein Land und seine Bevölkerung intensiv kennenzulernen, ohne der Natur (wie sonst üblich in der Tourismusbranche) zur Last zu fallen.
6. Bewegung ist für jeden gesunden Menschen gut, auch unsportliche Personen können diese Sportart ohne Vorbereitung gut bewältigen, da die Herbergen ausreichend vorhanden sind kann man seine ganz persönlichen Etappenziele auf seine eigenen körperlichen Kräfte abstimmen und nimmt ganz nebenbei an der Geschichte Xacobeo teil.
7. Durch die multikulturellen Begegnungen erweitert jeder ganz unbemerkt seine eigenen Fremdsprachenkenntnisse.
8. Auf den ganzen 977 km zwischen Somport und Muxía habe ich nur glückliche Menschen kennengelernt. Nur Relaxo, der Pilgerhund mit drei Jakobsmuscheln sah unglücklich aus, weil er den Bus für die Rückfahrt nicht betreten durfte.
9. Für später hat man jede Menge internationale Adressen zwecks Briefkontakt oder email-Austausch.
10. Die Compostela
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